Photovoltaik

photovoltaik3Es ist zweifelsfrei eine der größten Photovoltaikanlagen von ganz Vorarlberg. Den mit 700 Quadratmetern – es sind genau 102 kwp an einem Stück und der Besucher hat den Eindruck eines endlosen Meeres an Photovoltaikplatten. 

Dies alles in luftiger Höhe, nämlich auf dem Flachdach der Firma Bömag in Schruns. Stolz präsentiert Alexander Mangeng, einer der beiden Junior-Chefs der Firma Bömag, die erst seit kurzem im Betreib gegangene Anlage.

Privatanlage

„Ich wollte dieses Projekt schon lange verwirklichen, denn bereits vor zwei Jahren habe ich privat bei uns am Haus eine Photovoltaikanlage installiert. Das hat super geklappt und dieses Jahr habe ich sie sogar um das dreifache vergrößert“, erzählt Mangeng „seine Vision“. Seit damals habe er mit einem solchen Projekt für die Firma „geliebäugelt“. Dieses Jahr wurde es Realität. 105.000 Kwh, das ist rund der Stromverbrauch für 20 Haushalte die die Anlage im Jahr produziert. Rund 80 Prozent der produzierten Strommenge werden ins Stromnetz eingespeist, rund 20 Prozent werden selbst gebraucht und nur der Überschuss wird auch eingespeist. Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Einspeisung ins Netz jedoch für den Produzenten viel rentabler, da er den höheren Strompreis ausbezahlt bekommt, wie den, den er aktuell bezahlt.

Wirtschaftlichkeit

„Deshalb wird für die Firma nur 20 Prozent verwendet und der Überschuss wird eingespeist“, so Mangeng. Für ein Einfamilienhais empfehle er 20 Module – sprich eine 5 Kw-Anlage, die kostenmäßig bei rund 12.000 Euro liege. „Denn die Photovoltaikplatten haben sich im Preisbereich in den letzten Jahren eher nach unten entwickelt.“ Zudem komme für jeden Häuslebauer noch die attraktive Förderung mit rund 5.500 Euro dazu. „Für mich klar ein Grund auf Photovoltaik zu setzen“, ist der gelernte Installateur überzeugt. „Seine“ Anlage kostete rund 250.000 Euro, „sie ist aber jeden Cent wert“, lacht Mangeng.

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